INDUKOM geht – INVERVE kommt

25. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Menschen, Themen, Unternehmen

Nun ist es soweit – INDUKOM verabschiedet sich endgültig vom Markt und stellt damit auch den News-Blog INDUKOM aktuell ein. Nach sieben Jahren mit höchstem Engagement für “Industrie und Kommunikation im Dialog” und als führende Marke in diesem Segment möchten wir uns bei allen Wegbegleitern nochmals herzlich bedanken.

Wie versprochen, machen wir – Andreas Pfeilschifter und Michael Stocker, die Macher von INDUKOM – weiter. Seit der offiziellen Ankündigung des Endes von INDUKOM arbeiten wir mit Chefredakteur Rainer Rohstock und verschiedenen Partnern für Corporate Design und Internet-Technologie mit Hochdruck an einer neuen, wesentlich breiteren und vor allem crossmedialen Plattform: Inverve!


Inverve ist Publisher, Veranstalter und Medium – für alle an professioneller Kommunikation interessierten Menschen, Unternehmen und Institutionen. Inverve wendet sich an Marketing- und Kommunikations-Profis aus allen Branchen der Wirtschaft und Industrie, an Markt- und Meinungsführer und Innovatoren der Kreativwirtschaft, an Forschungs- und Bildungs-
einrichtungen, Institute und Hochschulen mit Marketing- und Kommunikations-Schwerpunkten und deren Studenten, den Akteuren von morgen.

Online, print und live – Inverve beleuchtet die relevanten Bereiche der Kommunikation und bereitet diese mit professionellen Autoren in hoher journalistischer Qualität auf.
 
Inverve widmet sich der Realität und der Zukunft in Kommunikation und Marketing: mit Begeisterung für Themen, Marken und Macher, mit Substanz und Nutzwert.

Inverve liefert Wissen, zeigt Hintergründe, öffnet Perspektiven und erschließt Zusammenhänge: mit Nachrichten und Berichten, Essays und Reportagen, in Interviews und Kommentaren, zum Nachdenken und zum Mitdenken.

Inverve bezieht Position für diejenigen, die Kommunikation als Profession betreiben: die erkannt haben, dass Wissen und Kreativität die bedeutendsten Produktivfaktoren sind, die sich mit Leidenschaft, Begeisterung und Feuer für ihre Sache engagieren, die empathischen Streiter und Verfechter brillanter Kommunikation, die Neugierigen, die Wissensdurstigen, die Fragensteller und Wertschöpfer.

Der Start erfolgt in mehreren Schritten ab dem 25. Oktober. Zunächst auf Facebook und Twitter, dann mit dem News-Blog und im weiteren Verlauf sukzessive mit einem gehaltvollen Programm, das Maßstäbe setzen wird.

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www.inverve.de

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Die Etatgewinne der Woche

21. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Themen, Unternehmen

Die Etatgewinne der Agenturen und Dienstleister in BtoB Marketing und Kommunikation Mitte Oktober. Ob Neu- oder Bestandskunde, ob Teil- oder Gesamt-Etat – INDUKOM meldet wöchentlich die aktuellen Etatgewinne. In dieser Woche und damit mit dieser Meldung allerdings zum letzten Mal. Der INDUKOM Blog bleibt als Archiv bestehen, wird aber ab Dienstag kommender Woche nicht mehr aktualisiert. Etatmeldungen, Nachrichten und Informationen aus Marketing und Kommunikation finden Sie ab Mittwoch, 26. Oktober 2011 unter dem Dach einer neuen Marke der Macher von INDUKOM. Mehr dazu in Kürze hier.

Agentur: Storymaker Agentur für Public Relations GmbH, Tübingen; www.storymaker.de
Kunde:
Sage Software GmbH, Frankfurt: www.sage.de
Umfang/Volumen: Die Storymaker PR-Experten unterstützen die deutsche Niederlassung des weltweit drittgrößten Anbieters für betriebswirtschaftliche Software künftig in der strategischen und operativen Medienarbeit. Im Zentrum des Auftrags stehen die Schärfung der Sage Marken-Story, der Fach- und Wirtschafts-PR sowie der Bereich Social Media. Die Herausforderung: das breit- und diversifiziert angelegte Produkt-Portfolio von Sage unter einem Story-Dach zu kommunizieren und dem Unternehmen im deutschen Markt ein unverkennbareres Gesicht zu geben. Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren konnte sich Storymaker aufgrund der gezeigten Fähigkeiten in den Bereichen Story-Entwicklung, IT-PR, Wirtschaftspressekommunikation und Social Media gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Agentur: Möller Horcher Public Relations GmbH, Offenbach; www.moeller-horcher.de
Kunde: forcont business technology GmbH, Leipzig; www.forcont.de
Umfang/Volumen: Die auf Business-to-Business-Kommunikation für IT- und High-Tech-Unternehmen spezialisierte PR-Agentur aus Offenbach übernimmt ab sofort die Pressearbeit für die forcont business technology GmbH. Das auf Enterprise Content Management (ECM) spezialisierte Softwarehaus bietet Produkte und Lösungen für dokumentengetriebene Geschäftsprozesse von Unternehmen an. forcont wurde 1990 unter dem Namen IXOS Anwendungs-Software GmbH Leipzig gegründet und firmierte nach einem Management-Buy-out im August 2000 um.

Agentur: sponsor ad/d communication GmbH, Köln; www.sponsoradd.de
Kunde: Hyundai Motor Deutschland GmbH, Neckarsulm; www.hyundai.de
Umfang/Volumen: Hyundai Motor Deutschland erweitert den Umfang der Zusammenarbeit mit den Kölner Sponsoring-Experten. Die Agentur betreut nun den gesamten Sponsoring-Etat für den deutschen Markt. Hyundai ist u. a. Hauptsponsor der FIFA-Fußball-WM und der UEFA-Europameisterschaften. Sponsor ad/d berät Hyundai Deutschland im Rahmen des Sponsorings des Deutschen Hockey Bundes bereits seit 2005.

Etatmeldungen bitte per E-Mail an redaktion@indukom.de

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The Third Club: Marketing und Kommunikation brauchen eine Revolution

19. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Unternehmen

Begleitet von zahlreichen Statements auf YouTube, Twitter, Facebook, Google+ und in verschiedenen Blogs der Gründungsmitglieder ist heute “The Third Club” an die Öffentlichkeit getreten. Mirko Kaminski (achtung!) nutzte sein YouTube-Format “Auf ein Wort vorm Regal” für ein Wort über den neuen Club: “Lasst uns das Unkonventionelle wagen”, fordert er und klärt auf, warum er “The Third Club” mitgegründet hat. Zu den Initiatoren zählen u.a. Hubertus von Lobenstein (Aimaq von Lobenstein), Thomas Koch (Craft & Vision), Tapio Liller (Oseon), Sascha Stoltenow (SCRIPT) und Elke Wiedmaier (Management Forum Starnberg).

“Unternehmertum, Marketing und Kommunikation brauchen eine Revolution” analysiert der Club auf seiner Website die gegenwärtige Situation. Mit der Vision, eine neue unternehmerische Leidenschaft für Kreativität, Innovation und Wertschöpfung zu wecken, wollen die Gründer mutige, agile Unternehmerpersönlichkeiten an einen Tisch bringen. Die Mission: “Wir wollen unsere Unternehmer, Marketer und Kommunikatoren herausfordern, unser aller Kreativität, Innovationskraft und Wertschöpfung wieder an die Weltspitze zurückbringen.”

“Die Gründerinnen und Gründer des Clubs sind ein (im besten Wortsinne) bunt zusammengewürfelter Haufen unternehmerischer Persönlichkeiten” schreibt Ralf Schwartz in seinem Blog. Schwartz ist zusammen mit Thomas Koch bei Craft & Vision [R/Evolutionsberatung] als Agenturberater aktiv und fordert auch da Engagement, strategisches Denken und Macherinstinkt jedes Einzelnen. Sein Arbeitscredo: “Nicht Labern. Machen!”

“Stolz und froh”, so Schwartz, sei er über die Gründungsmitglieder, die er zusammen mit Koch versammelt hat und mit denen “The Third Club” nun ins Leben gerufen wurde: “Es sind keine Konzernkarrieren, keine typischen Manager. Es sind pragmatische Macher und kompetente Streiter für die Sache, ohne viel Aufhebens zu machen. Sie sind die Prototypen eines offenen und rührigen Geistes, den wir für unser aller Club/Welt so dringend brauchen – für unser aller Wirtschaften und unser aller mentalen und materiellen Wohlstand.”

“Wir sind nur die Gründer – der Club seid Ihr! Der Club sind wir alle!” Mit diesem Aufruf sucht der Club nun Mitstreiter und will bis zum 25. November mit einer umfassenden Club-Site online gehen.

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Siemens setzt auf Apps und mobile Präsentationsformen

18. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Themen, Unternehmen

Im Zeichen mobiler Medien präsentierte Siemens auf der diesjährigen EMO in Hannover die CNC-Technologie des Unternehmens mit einer Reihe von Apps und mobilen Anwendungen. Die Apps sind wie die Website www.siemens.com/emo im neuen Design von Siemens Industry gestaltet. Kern der mobilen Präsentation war ein Sales-Kit, das als App auf insgesamt 20 iPads aufgespielt war: ein Almanach über die kompletten Produkte und Lösungen von Siemens für die CNC-Fertigung – mit Broschüren, Anleitungen, Präsentationen, Zeitschriften, Bildern und Videos.

Mit auf den iPads am Siemens-Stand: die CNC4you-App mit den Inhalten der Community-Website www.cnc4you.com – ein Angebot, das sich speziell an die CNC-Community in der Werkstatt richtet. Die App-Inhalte werden automatisch gleichzeitig mit der Website aktualisiert und nur einmal dort gepflegt. Die CNC4you-App gibt es für Apple und Android, sie wurde in knapp drei Wochen bereits mehr als 1200 Mal installiert.

Parallel zur gleichzeitig erschienenen Print-Ausgabe hat Siemens Industry das Kundenmagazin „motion world“ für das iPad herausgegeben. Die motion world-App wurde mit zahlreichen digitalen Inhalten und weiterführenden Informationen angereichert: Eingebettete Videos, animierte Grafiken, Bildergalerien, Links und direkte Mailkontakte bieten dem Leser mehr Abwechslung und mehr Nutzwert. Zudem präsentierte Siemens zur EMO noch zwei Websites und einen Referenzguide in einer mobilen Variante.

Flankiert wurde der mobile Auftritt von einer Print-Kampagne. Im neuen Look and Feel entstand eine Anzeigenkampagne mit fünf branchenorientierten Image-Anzeigen und unterschiedlichen zielgruppenspezifischen Anzeigenmotiven für Produkte, die ergänzt mit Vorlagen für Folder, Flyer, Broschüren und POS-Material den Vertriebsregionen on demand zur Verfügung gestellt werden. Für die EMO wurde zudem ein eigenständiges Key Visual gestaltet, eine VIP-Einladung und die Umfeld-Werbung mit Plakaten, Banderolen für die Messezeitung und ein 12×12 Meter großes Blow-Up gegenüber dem Messeeingang.

In enger Zusammenarbeit mit der Kommunikationsabteilung und der Business Unit von Siemens (Nürnberg/Erlangen) wurden sämtliche Maßnahmen von Publicis PRO, dem Erlanger Standort der Publicis-Gruppe, realisiert. Für die Apps zeichnete ein interdiziplinäres Team aus digitalen Spezialisten und Corporate Publishern verantwortlich. Das Publicis-Team wurde geleitet von Martina Hansen (Beratung), Stefan Neumaier (Kreation), Barbara Koch (Text), Susanne Baureis und Stephan Raabe (Modem), Dr. Beate Bellinghausen und Kerstin Purucker (Publishing).

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Augmented Reality: ProSieben schickt Galileo-Zuschauer mit dem Smartphone ins Mittelalter

17. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Themen, Unternehmen

Vom 17. bis zum 21. Oktober lässt ProSieben die Galileo Zuschauer auf Zeitreise gehen und verspricht Augmented Reality in einer neuen Dimension. Der Sender vernetzt sein TV-Programm mit dem Smartphone und setzt auf den Spieltrieb der Zuschauer. Das interaktive Programm wird von einer Augmented Reality App befeuert, mit der sich während der Sendung virtuelle Gold-Taler direkt vom Bildschirm einsammeln lassen. Die dazu nötige „Galileo Zeitreise“-App für Smartphones gibt es gratis im App Store. Besitzer eines Android-Handys können über die App junaio mitmachen.

Binnen weniger Stunden nach Erscheinen im App-Store schob sich die App auf den 18. Platz der App-Rangliste aller Genres in Deutschland. Im Genre “Entertainment” erreichte sie sogar Platz 3. Bis zum Start der ersten Folge der interaktiven ProSieben-Galileo-Staffel am Montag um 19:05 Uhr werden sich einige zehntausend Zuschauer die App auf ihr Smartphone laden.

ProSieben brachte Augmented Reality als erster Sender weltweit bereits im Januar 2011 ins Fernsehen – mit einem „Galileo“-Quiz. Insgesamt 250.000 Zuschauer luden sich während der Augmented-Reality-Aktionen die dazu notwendige, kostenlose App junaio auf ihre Smartphones und quizzten mit. Diesmal wurde eine eigenständige „Galileo Zeitreise“-App entwickelt, die ebenfalls auf der Plugin-Technologie des Browsers junaio der metaio GmbH basiert.

ProSieben setzt mit der App vor allem auf den Unterhaltungswert eines interaktiven Spiels und will so mehr Zuschauer vor die Bildschirme locken. Ziel des Spiels ist es, so viele Galileo-Taler wie möglich zu sammeln. Die Mitspieler messen sich dabei auch untereinander und können je nach Erfolg in der mittelalterlichen Standesordnung vom einfachen Bauern bis zum Burgherrn aufsteigen. Galileo-Taler lassen sich auf zwei Arten sammeln: Zum einen werden während der Sendung unterschiedlich große Talersäcke versteckt. Sobald diese auf dem Bildschirm erscheinen, muss der Zuschauer sein Smartphone mit der aktivierten App auf die Taler halten und diese einkassieren. Zum anderen können Taler beim täglichen Mittelalter-Quiz gewonnen werden. Jeden Tag gibt es zehn Fragen mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad. Je mehr richtige Antworten, desto mehr Taler bekommt man.

Informationen zur App und zur interaktiven Augmented-Reality-Staffel von ProSieben/Galileo gibt es direkt auf der Website des Senders.

Die Zeitreise-App wurde ausgehend von der Idee des Galileo Teams von der Kreativagentur Thomas realisiert. Die Günzburger Kreativschmiede hat die App konzipiert und alle Inhalte umgesetzt – inklusive des Designs grafischer Elemente, der Einbindung von Web-Elementen und der Realisierung der Augmented Reality Effekte. „Bei dieser komplexen cross-medialen Anwendung“, sagt Kai Thomas, Gründer der Agentur, „ist es uns gelungen, die neuesten junaio 3.0 Funktionen einzubinden, wie die schnelle Bilderkennung und das sofortige Auslösen von Events und Animationen, und diese mit anderen, im Web aktuellen, Technologien zu verschmelzen. Die Fernsehzuschauer können so live und mit viel Spaß erleben, dass wir in der Lage sind, technischen Content kreativ aufzubereiten und mit hohem technischen Anspruch zu vermitteln. Dazu gehört neben neuester AR-Technologie auch eine qualitativ hochwertige grafische Inszenierung der App und des Surroundings.“

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Elektromobilität emotional inszeniert: madness gewinnt OttoCar in Gold

14. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Themen, Unternehmen

Nach zwei Silber Trophäen hat die Göppinger madness GmbH in diesem Jahr den OttoCar in Gold für einen Produktpräsentationsfilm gewonnen. Der Preis, der im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vergeben wurde, gilt als wichtigste Auszeichnung für visuelle Kommunikation in der Automotive Branche.

Der mit dem OttoCar in Gold ausgezeichnete Film „Inductive charging“, den madness für die SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG produzierte, greift das Thema Elektromobilität auf. Ein Bereich, mit dem sich das Unternehmen seit langem intensiv beschäftigt und der auf der diesjährigen Hannover Messe einem neuen Markt und damit einer neuen Zielgruppe vorgestellt werden sollte.

Verpackt in eine emotionale Story und eine Szenerie, die zum Corporate Design von SEW-EURODRIVE passt, erklärt der 3D-visualisierte Film charmant und verständlich die unterschiedlichen Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge induktiv aufzuladen. Die fünfminütige Präsentation war auf der HMI auf unterschiedlichen Medien zu sehen und weckte großes Interesse. Auch die international besetzte Jury des Wettbewerbs, die ihn unter 279 eingereichten Beiträgen mit dem OttoCar Gold auszeichnete, überzeugte er nachhaltig.

Das weltgrößte Automobil Film- und Multimediafestival ist eine Leistungsschau der besten internationalen Filme und interaktiven Anwendungen. Der Wettbewerb ist eine Initiative von Filmservice International und wird vom Verband der Automobilindustrie (VDA) unterstützt. Die prestigeträchtigen OttoCar Trophäen werden alle zwei Jahre für TV- und Kinospots, Fernsehsendungen, Firmen- und Markenwebsites, Multimediaproduktionen, Corporate Videos, Informationsfilme und Produktpräsentationsfilme verliehen.

Die internationale, unabhängige Jury setzt sich aus Fachleuten der Automobilindustrie, der Werbung sowie Medienproduzenten, Web-Professionals, Medienexperten und Anwendern zusammen. “Jeder Silber- und Gold-Gewinner kann sich sicher sein, dass er eine außergewöhnliche Leistung vollbracht hat”, so Jury-Mitglied Andreas Wegler, Client Service Director der Publicis Kommunikationsagentur München.

Axel Berne und Bernhard Krüger, geschäftsführende Gesellschafter der madness GmbH, freuen sich sehr über die Auszeichnung, mit der eine unabhängige Jury die Stärke der Agentur für Mediendesign erneut attestiert. „Wir sind stolz auf den OttoCar Award, aber vor allem auch darauf, einen Kunden wie SEW-EURODRIVE zu haben, der bei Projekten wie diesem und anderen so großes Vertrauen in uns setzt und Mut zu ungewöhnlichen Wegen hat.“

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Buch oder Bildschirm – wo liest es sich besser? Neurowissenschaftlich gestützte Studie zu Kindle & Co.

14. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: Menschen, Themen

Der Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat eine weltweit einmalige Lesestudie mit neurowissenschaftlichen Ergebnissen zum Lesen auf E-Readern vorgelegt. Das Ergebnis der Arbeit: Das Lesen auf elektronischen Lesegeräten hat keine Nachteile gegenüber dem Lesen gedruckter Texte.

“E-Books und E-Reader spielen auf dem weltweiten Buchmarkt eine immer größere Rolle. Dennoch stehen Leser in Deutschland E-Books und elektronischen Lesegeräten skeptisch gegenüber. Ziel der Studie war es zu untersuchen, ob es für diese Skepsis fundierte Gründe gibt”, erklärt der Initiator der Studie, Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel, Leiter des Instituts für Buchwissenschaft und Sprecher des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. “Mit der Studie können wir die verbreitete Meinung, das Lesen am Bildschirm habe nachteilige Effekte, wissenschaftlich fundiert entkräften”, so Füssel. “Es gibt keinen Clash der (Lese-)Kulturen – ob analog oder digital, Lesen bleibt die wichtigste Kulturtechnik.”

Im deutlichen Kontrast zum Ergebnis der Studie steht der subjektive Eindruck der Versuchsteilnehmer. “So gut wie alle Probanden haben ausgesagt, dass für sie das Lesen eines gedruckten Buchs am schönsten ist. Dieser subjektive Eindruck war dominierend. Er stimmt aber nicht mit den Daten überein, die wir in der Studie erhoben haben”, so Prof. Dr. Matthias Schlesewsky, Leiter der Arbeitsgruppe “Neuronale Grundlagen Sprachlicher Universalien” am Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der den Aufbau der Studie gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel konzipiert und den Ablauf durchgeführt hat.

Den Erkenntnissen der Forscher zufolge liefern Tablet-PCs gegenüber E-Ink-Readern und einer Papierseite sogar einen nicht bewusst wahrnehmbaren Vorteil: Die Informationen werden über dieses Lesegerät leichter verarbeitet. Ein weiteres Ergebnis: Während es bei jüngeren Probanden keine Lesezeitunterschiede zwischen den drei Medien gab, zeigten die älteren Probanden schnellere Lesezeiten für den Tablet-PC.

Auch beim Vergleich von E-Ink-Readern und gedrucktem Papier entspricht die subjektive Wahrnehmung nicht dem Studienergebnis. Fast alle Probanden haben ausgesagt, dass das Lesen auf Papier komfortabler sei als auf einem E-Ink-Reader. Tatsächlich hat die Studie ergeben, dass es in Bezug auf die Leseleistung keinen Unterschied macht, ob man auf Papier oder einem E-Ink-Reader liest. “Die subjektive Präferenz für das gedruckte Buch ist also nachweislich kein Kriterium für die Schnelligkeit und die Güte der Informationsverarbeitung”, so Schlesewsky.

Bei der Studie wurde erstmals in einer alters- und geschlechtsbalancierten Stichprobe analysiert, wie sich das Lesen auf verschiedenen Oberflächen unterscheidet. Dafür haben die Probanden der Studie verschiedene Texte unterschiedlicher Komplexität gelesen, und zwar jeweils auf einem E-Book-Reader (Kindle 3), einem Tablet-PC (iPad) und auf Papier. Das Leseverhalten und die damit korrespondierende neuronale Verarbeitungsleistung der Probanden wurden dabei durch die kombinierte Messung der Augenbewegungen (Eye Tracking) und der elektrophysiologischen Hirnaktivität (EEG) erhoben. Kriterien, die berücksichtigt und untersucht wurden, waren Leseverhalten und Lesestrategien, Textverständnis, Behaltensleistung und Erinnerungsvermögen sowie die Präferenzen der Probanden für das jeweilige Medium.

Das bestehende Studiendesign soll für künftige Untersuchungen erweitert werden: Die Wissenschaftler wollen die Leseoberflächen von Desktop-PCs und Smartphones und den Einfluss von Hintergrundbeleuchtung und Displaygröße näher in den Blick nehmen. Auf dieser Basis können auch weitere Fragestellungen im Kontext des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erforscht werden. Dazu gehören beispielsweise die Optimierung bestehender Angebote, typografische Aspekte der Textdarstellung, die Anpassung von enhanced E-Books (didaktische oder spielerische Elemente) oder auch die sinnvolle Darstellung wissenschaftlicher Literatur (Fußnoten, Register etc.) in elektronischer Form.

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Forschungsprojekt “ADCFieldwork”: wozu kreative Geister fähig sind

12. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Menschen, Themen, Unternehmen

Das erste offizielle Forschungssemester des Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. und CREATIVE.NRW an Designhochschulen im deutschsprachigen Raum ist mit einem Feuerwerk an Ideen zu Ende gegangen. Hunderte von Studenten haben sich mit den Fragen zu den Themen Essen, Liebe, Arbeit auseinandergesetzt: Wie bekommen wir Themen wie Kinder und Karriere unter einen Hut? Wie können wir uns in Zukunft gesünder ernähren? Wie lösen wir Transportprobleme in den Städten? Am 4. November präsentieren die Teilnehmer ihre Arbeiten auf dem ADCFieldcamp in Düsseldorf.

Zum ADCFieldcamp sind die Teilnehmer des Forschungsprojekts “ADCFieldwork” eingeladen, die besten Arbeiten in kurzen Vorträgen (à la TED) zu präsentieren. Dieser bislang einzigartige Ideenkongress soll Studenten und Dozenten aus ganz Deutschland mit Vertretern der Wirtschaft zusammenbringen und zeigen, wie und wo Kreative in Zukunft helfen können, die Welt voran zu bringen. Der ADC betritt mit diesem Format Neuland, denn er befreit das Thema Kreativität aus dem medialen Kontext und lässt erleben, wozu kreative Geister fähig sind.

Das ADCFieldcamp beginnt am 4. November um 9.00 Uhr. Veranstaltungsort ist das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf. Das Kontingent ist begrenzt, verbindliche Anmeldungen können bis 21. Oktober 2011 per E-Mail an nina.obendorfer@adc.de vorgenommen werden.

Das Forschungsprojekt ADCFieldwork in Zahlen:
• 25 Hochschulen
• 50 Professoren/Dozenten
• 430 Studenten
• 247 Einsendungen
• eine über 2600 Seiten starke Ideensammlung zu den Themen Liebe, Essen, Mobilität.

Die vielen hundert Arbeiten bilden ein breites Spektrum ab – von konkreten Lösungen aus dem Bereich Dienstleistung, Architektur und “App” bis hin zu medialen Arbeiten, die weit über das klassische Feld Werbung und Design hinausgehen. Sämtliche Arbeiten haben sich in der Tiefe mit den Zielgruppen, dem gesellschaftlichen Kontext und auch organisatorischen Problemen auseinandergesetzt. Die Studenten und Projektgruppen haben sich dabei als “Kreative Unternehmensberatungen” oder “Büros für kreative Problemlöser” verstanden.

 

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Rat für Formgebung entsendet Nachwuchsdesigner nach Hongkong

11. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: BtoB aktuell, Menschen, Themen, Unternehmen

Zehn junge Designer aus Deutschland erhalten im Rahmen der diesjährigen YDMI – Young Designers Meet the Industry, die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit vom 25. November bis zum 3. Dezember 2011 während der Business of Design Week (BODW) in Hongkong zu präsentieren. Der Rat für Formgebung hat die Nachwuchsdesigner ausgewählt und zu Asiens führendem Design- und Markenforum Business of Design Week (BODW) und der Fachmesse Inno Design Tech Expo eingeladen.

Die Young Professionals erwartet ein abwechslungsreiches Programm und die einmalige Gelegenheit, sich auf einem der wichtigsten Marken- und Designevents im asiatischen Raum einer breiten internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Es sind die Produktdesigner Kai Linke, Yi-Cong Lu, Eva Marguerre, Agnes Morguet, Marko Müller, Florian Schmidt und Christoph Thetard sowie die Kommunikationsdesigner Katja Baumann, Maria Fischer und Martina Morth, die zwischen dem 25. November und dem 03. Dezember 2011 das deutsche Nachwuchsdesign in Hongkong vertreten.

Ausstellungen, Workshops, Portfoliopräsentationen und Events – während der zehn YDMI Tage erwartet die jungen Designer ein außergewöhnliches Programm: An zwei Workshop-Tagen erarbeiten die zehn Young Professionals gemeinsam mit Nachwuchsdesignern aus Hongkong unter Leitung von Saskia Diez und Stefan Diez eine Design-Installation, die anschließend im Off-Programm der Messe „deTour“ ausgestellt wird. Im Rahmen der deutschen Präsentation auf der Fachmesse Inno Design Tech Expo (IDTE) stellen die zehn Teilnehmer jeweils eines ihrer Produkte oder Projekte aus. Bei einer YDMI Portfolio Show präsentieren sie sich dem Fachpublikum.

Dinner, Empfänge und Workshops geben den jungen Designern viele Möglichkeiten, mit Unternehmen und Designern intensiven Kontakt aufzunehmen. „Wir freuen uns, dass wir den YDMI Teilnehmern einmal mehr ein wirklich außergewöhnliches Qualifizierungsprogramm bieten können“, sagt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung. Die Teilnahme an dem YDMI Days ist für die Nachwuchsdesigner kostenfrei.

Anlass für die asiatische Ausrichtung des YDMI-Programms ist die deutsche Kooperation mit der BODW/IDTE, Asiens führendem Design- und Markenforum in Hongkong. Als diesjähriges Partnerland wird sich Deutschland unter dem Motto „Brand New Germany“ vom 01. bis zum 03. Dezember 2011 als Land des innovativen Designs und der attraktiven Marken im asiatischen Raum präsentieren. Der deutsche Gastauftritt steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Organisiert wird der Gastauftritt vom Rat für Formgebung in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Designzentrum Berlin und den Hong Kong Ambassadors of Design.

Der Rat für Formgebung ist eine unabhängige und international agierende Institution, die Unternehmen darin unterstützt, Designkompetenz effizient zu kommunizieren und gleichzeitig darauf abzielt, das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Junge Gestalter aus den Bereichen Produkt-, Textil- und Industriedesign, Kommunikationsdesign und Innenarchitektur, deren Hochschulabschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, hatten die Möglichkeit, sich für diese Veranstaltung zu bewerben und für zehn Tage auf Einladung des Rat für Formgebung nach Hongkong zu reisen.

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Dilemma Datenschutz: Die totale Überwachung ist keine Panne, sondern hat Plan

10. Oktober 2011 von: Rainer Rohstock , Kategorie: Menschen, Themen

Bundestrojaner, Staatstrojaner, oder – in Behördensprech – “Quellen-Telekommunikationsüberwachung”: Wer online ist, öffnet nicht nur sich selbst das Tor zur Welt, sondern vor allem einer kleinen Welt ein großes Tor. Der Chaos Computer Club (CCC) hat eine eingehende Untersuchung staatlicher Überwachungssoftware vorgenommen und berichtet darüber auf seiner Website.

Wörtlich heißt es dort: “Die untersuchten Trojaner können nicht nur höchst intime Daten ausleiten, sondern bieten auch eine Fernsteuerungsfunktion zum Nachladen und Ausführen beliebiger weiterer Schadsoftware. Aufgrund von groben Design- und Implementierungsfehlern entstehen außerdem eklatante Sicherheitslücken in den infiltrierten Rechnern, die auch Dritte ausnutzen können.”

Der CCC hat den vollständigen Bericht als PDF zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Elemente und Funktionen des Trojaners zeigt auch ein Video auf YouTube: “Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten” macht deutlich, was sich auf unseren Rechnern völlig unbemerkt abspielen könnte. “Unsere Untersuchung offenbart wieder einmal, daß die Ermittlungsbehörden nicht vor einer eklatanten Überschreitung des rechtlichen Rahmens zurückschrecken, wenn ihnen niemand auf die Finger schaut. Hier wurden heimlich Funktionen eingebaut, die einen klaren Rechtsbruch bedeuten: das Nachladen von beliebigem Programmcode durch den Trojaner”, kommentierte ein CCC-Sprecher die Analyseergebnisse.

Der Behördentrojaner kann nach den Erkenntnissen des CCC ohne jedwede vorgesehene Kontrolle durch einen Ermittlungsrichter Funktionserweiterungen laden und dadurch einen “Vollzugriff auf den Rechner” ermöglichen – auch durch unautorisierte Dritte. Dies könnte beispielsweise zum Hinterlegen gefälschten belastenden Materials oder zum Löschen von Dateien benutzt werden, womit der der Sinn dieser Überwachungsmethode grundsätzlich in Frage gestellt werden muss.

“Wir waren überrascht und vor allem entsetzt, daß diese Schnüffelsoftware nicht einmal den elementarsten Sicherheitsanforderungen genügt. Es ist für einen beliebigen Angreifer ohne weiteres möglich, die Kontrolle über einen von deutschen Behörden infiltrierten Computer zu übernehmen”, kommentierte ein CCC-Sprecher. “Das Sicherheitsniveau dieses Trojaners ist nicht besser, als würde er auf allen infizierten Rechnern die Paßwörter auf ’1234′ setzen.”

Verschiedene Politiker und Regierungssprecher Steffen Seibert haben auf Twitter zu dem Bericht Stellung genommen. Seibert schrieb, dass das BKA nach Angaben des Bundesinnenministeriums, den durch den CCC dargestellten Trojaner nicht eingesetzt habe: “…es handelt sich nicht um sog. #Bundestrojaner”. Andere fordern zurecht erst einmal Aufklärung.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will jetzt auf Bundes- und Länderebene prüfen, ob eine solche Überwachung in Deutschland zum Einsatz komme und hat “totale Transparenz und Aufklärung” versprochen. “Wenn das so wäre, wäre es nicht im Einklang mit unseren Gesetzen”, sagte die FDP-Politikerin am heutigen Montag im ARD-”Morgenmagazin”. Dann müssten geeignete Wege gefunden werden, das zu untersagen.

Was auch immer das Resultat dieser Aufklärungsarbeit sein wird – der Chaos Computer Club hat mit seiner Veröffentlichung auch das gigantische Ausmaß des Zwiespalts gezeigt, in dem staatliche Stellen, Unternehmen und jeder einzelne Anwender in Sachen Datenschutz stecken. In Schleswig-Holstein wettert ein Datenschutzbeauftragter gegen Facebook und das Sammeln von Daten, gegen die viele Menschen keinerlei Einwände haben. In Berlin müssen Politiker und Behörden jetzt herausfinden, ob möglicherweise mit mit Staatsgeldern Software hergestellt wurde, die Dritten die Tür zur totalen Überwachung jedes Onliners öffnet. Die Entdeckung des Trojaners mag eine Panne sein, die Überwachung an sich hat Plan.

“Ich kann jedem nur raten, entweder ganz die Finger davon zu lassen oder es sehr vorsichtig zu nutzen”, sagte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, über Facebook. Vermutlich hat er “Computer” gemeint.

Weiterführende Artikel zum Thema:

heise online: Spionagesoftware aus Bayern

Sascha Lobo: Bundestrojaner für Mac

TAZ: Schwerpunkt Überwachung und Datenschutz

Zeit: Bundestrojaner ist Landestrojaner

Netzpolitik.org: Verfassungsrechtler Ulf Buermeyer im Interview

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